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Abschluss Theater Oberlin HdB

„Eine Räuberbande“ der Oberlin-Schule Homburg-Erbach zu Gast im Haus der Begegnung

Im Rahmen einer Projektwoche inszenieren die SchülerInnen der Oberlin-Schule Homburg ein Theaterstück in Kooperation mit dem Haus der Begegnung.

Mit tosendem Applaus werden die SchülerInnen der Oberlin-Schule im Haus der Begegnung in Homburg Erbach von der Bühne verabschiedet.

In der Woche vom 5.-9.07.2021 wurde hier gemeinsam mit dem ausgebildeten Theaterpädagogen Herr Spang das Stück „Eine Räuberbande“ vorbereitet, einstudiert und inszeniert. Alle interessierten Schülerinnen und Schüler der Ober- und Wekstufenklassen durften sich tatkräftig im Schauspiel ausprobieren und mitwirken. Das Ergebnis sprach für sich. In einer kleinen, schulinternen Aufführung am Ende der Projektwoche konnte man das Können der Hobbyschauspieler bestaunen und in ihren Augen deutlich sehen, wie stolz sie waren, so etwas auf die Beine gestellt zu haben.

Die Idee einer Kooperation zwischen der Oberlin-Schule und dem Haus der Begegnung entstand, um den SchülerInnen eine Möglichkeit zu bieten, sich in diesem Schuljahr trotz vielerlei Einschränkungen über den Regelunterricht hinaus kreativ ausleben zu können. Die Räumlichkeiten und die Nähe zur Oberlin-Schule boten sich insbesondere in dieser pandemischen Zeit für eine Kooperation zwischen beiden Institutionen an. Gemeinsam mit der Leiterin des Hauses der Begegnung Frau Delu, Förderschulrektor Alexander Engel und Förderschullehrerin Amelie Hettmann wurden im Vorfeld intensiv Projektmöglichkeiten besprochen. Nachdem die Idee, eine Theaterprojektwoche zu gestalten, geboren war, zeigte eine erste Resonanz der Schülerschaft das große Interesse an dieser künstlerischen Sparte. Durch den ausgebildeten Theaterpädagogen Herr Spang wurde ein Stück gefunden, welches auf das Alter und die teilnehmende Schülergruppe zutraf.

Im Stück wird eine Klasse zunehmend von ihrem Lehrer als Räuberbande beschimpft. Die Schüler fühlen sich zu Unrecht verurteilt und beschließen sich dagegen zur Wehr zu setzen. Sie zeigen ihrem Lehrer, was es heißt, echte Räuber zu sein.

Mit viel Witz wird im Stück eine ernste Aussage transportiert. Die Botschaft, der pauschalen und dadurch oft fälschlichen Bewertung Anderer, sollte einen essentiellen Bestandteil der Projektwoche darstellen. Außerdem war es ein großer Anreiz für die Schüler, sich in einen Räuber verwandeln zu dürfen. Zusätzlich bedeutet es sich überwinden zu müssen, wenn man sich einem Publikum stellt. Diese wertvollen Themen, wurden gemeinsam mit den LehrerInnen der Oberlin-Schule und dem Theaterpädagogen begleitet und gemeistert. „Die Schüler sind in dieser Woche nicht nur schauspielerisch über sich hinausgewachsen, sondern haben sich den Herausforderungen gestellt und diese gemeistert“, berichtet Herr Spang.

Proben, Aufführung und Verköstigungen fanden im Haus der Begegnung statt. Finanziert wurde das Projekt durch den Verfügungsfond „Soziale Stadt“ und den Zuwendungen aus dem Bundesförderprogramm „Demokratie Leben“ der Stadt Homburg-Erbach, die es durch ihre Spenden ermöglicht haben, solch ein Schuljahr mit vielerlei Einschränkungen durch ein tolles, gemeinsames Projekt zu beenden.